Eierstich

16/03/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

klix pic for more

 

Was macht man mit frisch eingekauften Bio-Freiland-Demeter-Eiern, die samt Verpackung und Tasche auf den Boden fallen, sobald man zuhause angekommen ist?

Ich habe Eierstich fabriziert, da ich in dem Moment keinen Hunger auf ein Omlette aus drei Eiern hatte …

Die Eier möglichst ohne Schale aus der Havarie retten und mit einem guten Schuss Milch verquirlen. Salz, Pfeffer und Muskat zufügen oder auch Kräuter wenn vorhanden. Eine flache Schale mit Alufolie auskleiden und das Ganze im Backofen bei ca. 120° ungefähr 40 Minuten stocken lassen. Den Eierstich stürzen und je nach Gusto oder Phantasie suppengerecht vorbereiten. Meine Phantasie hatte nicht mehr soviel Geduld und außerdem bin ich nicht an meine Keks-Ausstechformen gekommen: zu hoch!

In dieser Form lässt sich der Eierstich wunderbar eingefrieren und bei der nächsten Suppe ist er sehr schnell portioniert einsatzbereit. Bei mir gab’s dazu eine kräftige Rindfleischsuppe mit Suppengrün und Griesnockerln. Das passte heute wunderbar zum kalten, grauen Berliner Wetter.

Sauerkrautsuppe

12/01/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

 

Am Wochenende gab es, dank eines guten Stück Selchfleisches aus der österreichischen Heimat, ganz konventionell ein Sauerkraut-Essen. Da ich das Sauerkraut nie stark binde, höchstens eine rohe Kartoffel daran reibe und eine rohe Karotte, bleibt als Rest immer eine stattliche Menge Brühe übrig. Sie pur zu einer Suppe zu verarbeiten ist mir zu geschmacksintensiv.

Ich füllte mit selbstgekochter Rinderbrühe auf, würfelte die restlichen gekochten Kartoffeln hinein und würzte mit Rosenpaprika und scharfem Paprikapulver, etwas Kümmel, Salz, Pfeffer und süße Sahne. Alles aufkochen und mit dem Stabmixer püriert, ergibt sich eine cremige Suppe. In jeden Teller  noch einen Schuss süße Sahne locker verrühren und ein paar frische Chilliwürfel machen das Ganze köstlich.

Statt frischer Chillies kann man auch frischen Meerrettich hineinreiben, dann mit Schnittlauch bestreuen und schon ist man gegen Erkältungen gewappnet. 🙂

Gemüsesuppe

21/10/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

 

Da ich mal wieder eine Weile nicht zu Hause kochen werde, hat heute die ‚große‘ Resteverwertung begonnen. Was tun mit Kartoffeln, Karotten, einem Stück Sellerie, einer Gemüsezwiebel? Ich entschied mich alles zusammen mit Suppenfond, kleingewürfelt weich zu kochen um es dann mit dem Stabmixer zu bearbeiten. Gewürzt wurde mit gemahlenem Chilli, Kümmel, Muskatnuss und getrocknetem Majoran. Am Schluss ein Becher Sahne dazu und ein paar Petersilienblätter. Vor dem Servieren kamen noch ein paar ausgebratene Speckwürfel und die geröstete Rinde eines Brötchens darüber. Das Brötchen brauche ich noch für die Gäste, die auch Reste vorgesetzt bekommen. 😉

Die Menge war ergiebig und so kommt es, daß mal wieder eine gute Portion für die Wohnungssitter übrig bleibt. Ist im Freezer!

 

 

Guten Appetit! 🙂

Endivien-Kartoffel-Salat mit Speckknödelsuppe

30/01/2010 § 7 Kommentare

 

Immer wenn bei mir Semmeln übrig bleiben, dann würfele ich sie am nächsten Tag zu Knödelbrot und friere diese ein. Dadurch erspart man sich das kurze Antrocknen oder, wie die Österreicher sagen das ‚bähen‘ im Ofen. So kann man immer mal wieder einen Knödel zaubern, ohne große Vorbereitungen.

Das Semmelbrot lasse ich entweder auftauen oder übergieße es gleich mit etwas kochendem Wasser und lasse es abgedeckt durchziehen. Zwischenzeitlich werden fein gewürfelte Zwiebeln und Speck in einer Pfanne geröstet und dann mit Eiern, Petersilie, etwas Mehl, Salz und Pfeffer zum inzwischen aufgeweichten Semmelbrot gegeben. Den Bodensatz in der Pfanne mit einem Spritzer Essig ablöschen und für die Salatmarinade aufheben.

Den Knödelteig gut durchmengen und ziehen lassen. Inzwischen eine Boullion oder heißes Wasser aufsetzen. Falls der Knödelteig zu weich ist, mit etwas Semmelbrösel festigen. Dann feste Knödel formen und in das leicht sprudelnde Salzwasser oder die Boullion geben. Die Temperatur soweit herunterregeln, daß die Knödel leicht sieden. Ab und zu mit dem Kochlöffel bewegen, sodaß die Knödel gleichmäßig gar werden.

 

Für den Endivien-Kartoffel-Salat mit Speckaroma benötigt man sehr gute Salatkartoffeln, eine weiße Zwiebel, Senf, Salz, Pfeffer, etwas Zucker, den Essig mit abgelöschtem Bratensatz der Speckwürfel und ein neutrales Öl. Ich mische Essig und Öl im Verhältnis 1:3. Die Marinade gut verrühren, sodaß sie etwas cremig wird. Kartoffeln und Zwiebeln darin ziehen lassen und kurz vor dem Servieren die frisch geschnittenen Endiviensalatstreifen darunter ziehen.

Wenn die Knödel gar sind, Schnittlauchröllchen in den Tellern verteilen, Knödel dazu geben und mit heißer Boullion übergießen.

Dieses Essen gab es früher bei meiner Pinzgauer Oma, wenn die Pensionsgäste mal wieder zuviele Semmeln übrig ließen. Es war immer wunderbar wärmend, wenn wir vorallem im Winter aus dem Schnee oder vom Skifahren kamen. Satt, warm und lecker … 🙂

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan Beiträge mit dem Schlagwort Suppe auf Cucinanke.

%d Bloggern gefällt das: