Geschnetzeltes vom Entrecôte

15/06/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Das mit dem ‚Salat einkaufen‘ funktioniert noch nicht so – der Appetit hat sich, nach den Diskussionen der letzten Zeit, noch nicht wieder eingestellt. Es gibt aber so viel junges, frisches Gemüse, dass man den grünen Salat nicht wirklich entbehrt.

Heute musste es mal wieder schnell gehen. Das frische Gemüse (Knoblauch, Fenchel, Karotten und weißer Spargel) wurde unterwegs eingekauft, und das Entrecôte war noch im Gefrierschrank. Nach ca. einer Viertelstunde kann man es wunderbar in Streifen schneiden, sodaß es nur noch weitere 10 Minuten braucht um ganz aufzutauen. Inzwischen habe ich den Reis aufgesetzt, das Gemüse geputzt und bis auf den frischen Knoblauch alles etwas im Dampf vorgegart.

Das Fleisch wurde in Olivenöl angebraten, der geviertelte frische Knoblauch und zwei geviertelte Schalotten kamen dazu, zum Schluss das Gemüse. Die zähe Haut des frischen Knoblauches kann man nur kurzer Zeit des Bratens, problemlos entfernen. Das Ganze mit Salz, Pfeffer, frischem Thymian und Zitronensaft würzen und je nach Gusto den Bratensaft mit Maisstärke binden.

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Schwäbisches mit Brandenburger Spargel

27/05/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Auf meiner Rückreise von der Nordsee, durchstreifte ich das Fontane-Land und entdeckte am Wegesrand einen bäuerlichen Gemüsestand.  Unmöglich: diesen knackigen Spargel konnte ich dort nicht liegen. lassen. Wohlwissend, daß zuhause Ebbe im Kühlschrank ist, kaufte ich ein.

Aber was macht man, wenn der Spargel gerade frisch gekocht ist und geplante Teilnehmer per kurzfristigem Termin abhanden kommen? 😦

Selbst essen – und den Rest anders verwenden!

Im Tiefkühlschrank fand sich noch Kalbfleisch. In Würfeln wurde es zusammen mit einer Zwiebel und Suppengrün im Spargelwasser weich gekocht. Die Brühe abseihen und mit heller Einbrenne, die mit Weißewein abgelöscht wurde, gebunden. Mit Sahne und Kapern verfeinern, das Kalbfleisch und die gekochten Spargelstücke hinzu geben. Zusammen mit Petersilienreis  servieren.

Eine abgewandelte Variante des ‚Eingemachten Kalbfleisches‘ aus der schwäbischen Küche. Schließlich war dies ein Lieblingsgericht von Theodor Heuss, der brandenburgische Spargel passte ausgezeichnet und ich hatte an einem Tag zweimal köstlichen Spargel. 🙂

Platt

17/06/2009 § Ein Kommentar

13 Kartons habe ich heute gepackt!

In den Tagen davor 2 mal Flohmarkt und einen ‚kurzen‘ Abstecher nach Bayern (ca. 770* km insgesamt), den Eltern Gartenliegen, Hängematte und Biertisch-Garnitur ‚vorbeigebracht‘. Nebenbei alle Buchsbaumkugeln im dortigen Garten beschnitten, zweimal hevorragenden Schrobenhausener Spargel bei Muttern gegessen. Unterwegs  in der Bauernmarkthalle Dasing leckeren Wittelsbacher Jausenkäse und Allgäuer Bergblumenkäse eingekauft. Unser fleissiges Helferkindle zum Bahnhof nach Salzburg gefahren – Gott sei Dank keinen Strafzettel bekommen 😉

* musste ich korrigieren, aber gefühlt waren es mindestens sehr viel mehr als zuviel …

Bin gut zuhause angekommen und beim Noch-Nachbarn blüht das Lavendelfeld auf der Garage 🙂

Lavendelfeld

Jetzt bin ich platt …

Spargel und Soßenkunst

23/04/2009 § Ein Kommentar

 

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Bin gestern bei strahlendem Sonnenschein über den Viktualienmarkt in München geschlendert und war erstaunt über die Berge an Spargel, die dort angeboten wurden. Irgendwie hatte ich die Saison noch gar nicht richtig wahrgenommen. Der Blütenrausch in meinem Garten hat mich wohl zu sehr abgelenkt?

Also gab es heute Spargel, in der relativ klassischen Version mit Nußschinken vom Metzger auf dem Viktualienmarkt, Rührei, Salzkartoffeln und selbstfabrizierter Sauce Hollandaise. Aber wie immer kommt ja irgendwas dazwischen. Dieses Mal fand ich nur noch „rationierten“ Butterbestand im Kühlschrank, keine gute Ausgangsposition, um eine echte Sauce Hollandaise herzustellen. Aber da war ja noch Fluide d’Alsace 🙂 Also wurde verlängert. Ich bereitete alles vor, nur der Spargel wurde und wurde nicht weich, mußte der Rest also warten. Eine Hollandaise darf nie kochen, weil sie sonst gerinnt, aber anstatt die Flamme zu löschen stellte ich den Schalter in die falsche Richtung, als ich nach 5 Minuten zufällig hinsah, kochte sie blubbernd … Hilfeeeee ….! Der experimentelle Teil der Exkursion ist trotzdem gelungen:

Offensichtlich hat  Fluide d’Alsace das Gerinnen verhindert! 🙂

spargel1

 

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