Sauerkrautsuppe

12/01/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

 

Am Wochenende gab es, dank eines guten Stück Selchfleisches aus der österreichischen Heimat, ganz konventionell ein Sauerkraut-Essen. Da ich das Sauerkraut nie stark binde, höchstens eine rohe Kartoffel daran reibe und eine rohe Karotte, bleibt als Rest immer eine stattliche Menge Brühe übrig. Sie pur zu einer Suppe zu verarbeiten ist mir zu geschmacksintensiv.

Ich füllte mit selbstgekochter Rinderbrühe auf, würfelte die restlichen gekochten Kartoffeln hinein und würzte mit Rosenpaprika und scharfem Paprikapulver, etwas Kümmel, Salz, Pfeffer und süße Sahne. Alles aufkochen und mit dem Stabmixer püriert, ergibt sich eine cremige Suppe. In jeden Teller  noch einen Schuss süße Sahne locker verrühren und ein paar frische Chilliwürfel machen das Ganze köstlich.

Statt frischer Chillies kann man auch frischen Meerrettich hineinreiben, dann mit Schnittlauch bestreuen und schon ist man gegen Erkältungen gewappnet. 🙂

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Saumoasn

09/10/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Ich war mal eben kurz in einer meiner wichtigsten Heimaten – und wie immer gehe ich kurz vor der Abreise dort einkaufen, damit das Leben im fast fremden Preußen gelingt! ‚Dir entgeht aber auch nichts Neues an dieser Theke ….‘ sagt meine Beleiterin. 😉

‚Saumoasn‘ – was ist das? Geselchtes Schweinefleisch durch den Wolf gedreht und mit Hilfe von Schweinenetz zu Knödeln geformt – so drücke ich es aus … ? Sie dürfen wie ‚echte‘ Knödel ca. 20 bis 30 Minuten im siedenden Wasser vor sich hin garen – naja, und dann könnte man natürlich kreativ werden. Wir hatten schlichtweg keine Zeit und folgten der einfachsten Variante, die mit Hausmacher-Sauerkraut und Erdäpfeln auch schon ziemlich lecker war …

Vom Geschmack her möchte ich aber behaupten: hat diese Variante ein ziemlich gutes Potential! 🙂

Wies’n

30/09/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Für mich als Münchnerin gibt’s zur Wies’n Zeit wenigstens einmal ‚an richtign Schweinsbroatn‘ mit Kraut. Und heute ist mir sogar die Kruste mal gut gelungen. Im Pinzgau sagt man auch Erdäpfelbratl dazu, weil man Kartoffeln und Zwiebeln in der restlichen Garzeit mitbrät.

Das Bratenstück wird mit der Schwarte zuerst in kochendes Wasser gelegt und sollte dort ungefähr 10 Minuten ziehen. Danach kann man die Schwarte, am besten mit einem Teppichmesser, einritzen. Den Braten und die eingeritzte Schwarte mit zerdrücktem Knoblauch, Kümmel und Salz einreiben, von allen Seiten scharf, in Schmalz anbraten, mit Wasser oder Brühe angießen und ca. 1,5 bis 2 Stunden bei 150° im Backofen garen. Ca eine 3/4 Stunde vorher ganze Zwiebeln und geviertelte Kartoffeln dazugeben.

Inzwischen wurden fein gewürfelte Zwiebeln in Schmalz angebraten, das Kraut dazugegeben und ebenfalls mit Brühe oder Wasser angegossen. Mit Kümmel, Salz und Pfeffer, Lorbeerblatt und Wachholderbeeren würzen und langsam weich kochen. Zum Schluss eine Kartoffel schälen und fein ins Kraut reiben.

Man kann frische Knödel dazu machen oder aber eingefrorene Knödel, 1/2 Stunde vor Garende, auf das Kraut legen – geht auch. Knödel oder Knödelbrot hab‘ ich meist im Freezer, weil nach jedem Besuch irgendwelche Semmeln immer übrigbleiben.

Den Bratensatz binde ich mit Stärke und/oder Mehl und verfeinere die Soße meist mit Dunkelbier. Heute hatte ich kein Dunkelbier, deshalb verwendete ich ein bißchen süße Sahne.

Das Ganze ist ein ziemliches Kalorien-Spektakel – muß aber, sonst schmeckt’s nicht. 🙂

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