Tabouleh

27/06/2011 § 2 Kommentare

… oder die Erfindung einer genialen Speise

Couscous – Hartweizengries ‚Grain Moyen‘ mit Zitronensaft und Olivenöl mischen. Tomate, viel Petersilie, Gewürze und was einem noch so einfällt. 2 -3 Stunden in den Kühlschrank stellen: Fertig!

Schmeckt nach Sommer! 🙂

Advertisements

Rotkohlsalat

14/01/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

 

Zutaten

Rotkohl, Ingwer, Knoblauch, rote und grüne Chillies, Limetten, Olivenöl, Salz, Boskop Apfel

Zubereitung

Den Rotkohl fein nudelig schneiden und im Limettensaft ziehen lassen. Ingwer, Knoblauch, Apfel, Chillies sehr fein würfeln und dazu geben, zum Schluss Olivenöl und Salz. Den Salat mehrere Stunden ziehen lassen, dabei häufig wenden und drücken. Sein volles Aroma entwickelt dieser Salat erst nach einer Nacht im Kühlschrank.

Wer keinen Ingwer mag, kann auch frischen Meerrettich dazu reiben. Wer es scharf mag, fügt einen halben Habanero fein gewürfelt hinzu.

 

 

 

Endivien-Kartoffel-Salat mit Speckknödelsuppe

30/01/2010 § 7 Kommentare

 

Immer wenn bei mir Semmeln übrig bleiben, dann würfele ich sie am nächsten Tag zu Knödelbrot und friere diese ein. Dadurch erspart man sich das kurze Antrocknen oder, wie die Österreicher sagen das ‚bähen‘ im Ofen. So kann man immer mal wieder einen Knödel zaubern, ohne große Vorbereitungen.

Das Semmelbrot lasse ich entweder auftauen oder übergieße es gleich mit etwas kochendem Wasser und lasse es abgedeckt durchziehen. Zwischenzeitlich werden fein gewürfelte Zwiebeln und Speck in einer Pfanne geröstet und dann mit Eiern, Petersilie, etwas Mehl, Salz und Pfeffer zum inzwischen aufgeweichten Semmelbrot gegeben. Den Bodensatz in der Pfanne mit einem Spritzer Essig ablöschen und für die Salatmarinade aufheben.

Den Knödelteig gut durchmengen und ziehen lassen. Inzwischen eine Boullion oder heißes Wasser aufsetzen. Falls der Knödelteig zu weich ist, mit etwas Semmelbrösel festigen. Dann feste Knödel formen und in das leicht sprudelnde Salzwasser oder die Boullion geben. Die Temperatur soweit herunterregeln, daß die Knödel leicht sieden. Ab und zu mit dem Kochlöffel bewegen, sodaß die Knödel gleichmäßig gar werden.

 

Für den Endivien-Kartoffel-Salat mit Speckaroma benötigt man sehr gute Salatkartoffeln, eine weiße Zwiebel, Senf, Salz, Pfeffer, etwas Zucker, den Essig mit abgelöschtem Bratensatz der Speckwürfel und ein neutrales Öl. Ich mische Essig und Öl im Verhältnis 1:3. Die Marinade gut verrühren, sodaß sie etwas cremig wird. Kartoffeln und Zwiebeln darin ziehen lassen und kurz vor dem Servieren die frisch geschnittenen Endiviensalatstreifen darunter ziehen.

Wenn die Knödel gar sind, Schnittlauchröllchen in den Tellern verteilen, Knödel dazu geben und mit heißer Boullion übergießen.

Dieses Essen gab es früher bei meiner Pinzgauer Oma, wenn die Pensionsgäste mal wieder zuviele Semmeln übrig ließen. Es war immer wunderbar wärmend, wenn wir vorallem im Winter aus dem Schnee oder vom Skifahren kamen. Satt, warm und lecker … 🙂

Die letzte Sardelle

20/05/2009 § 2 Kommentare

Salatsardelle

Wenn man vor hat umzuziehen, fängt man automatisch an alles zu reduzieren. Man hört auf so einzukaufen, wie man es gewohnt ist und vermeidet alles, was zusätzlich zu dem was man eh‘ mit sich herumschleppt, transportiert werden muss. So gesehen habe ich heute die letzte Sardelle im schwäbischen Haushalt ‚vernichtet‘ – ich werde hier keine mehr einkaufen!

Zugegeben, ein Glas Sardellen frißt nun wirklich keine Speditionskubikmeter, aber eine Sardelle weniger ist der Anfang. 😉 Schließlich muß auch noch der Gefrierschrank leergegessen werden, das bedeutet Verlust an spontaner Kreativität – aber nur für ein paar Wochen – Gott sei Dank!

Heute war die Sardelle dran und konnte mich von sommerlichen Gelüsten nach einem frischen Salat nicht abbringen, schon allein deswegen nicht, weil es gerade frische Brunnenkresse zu kaufen gibt … mmmhhh 🙂

 

Linguine al pomodoro

02/02/2009 § Hinterlasse einen Kommentar

 

spaghetti-mit-salat

Single + Küche = Reste + Essen

 

Politischer Avocado Salat

14/01/2009 § Hinterlasse einen Kommentar

   

Zutaten:

1 reifer Avocado
junge Spinatblätter
2 Cocktailtomaten
3 Scheiben Salatgurke gewürfelt
ein paar Blätter Frisée

Dijon-Senf
Salz, Cayenne, Ahornsirup
Vinaigre de mûres boréales
Papaya Essig
Salatöl

Schrimps in Knoblauch-Chilli-Olivenöl gebraten

Heute mussten einfach mal ein paar Vitamine her! Um einen herum schniefende und triefende Menschen, dazu seit längerer Zeit schon Minusgrade und jetzt nochmal Schnee. Da helfen die doppelten Wollsocken auch nur bedingt.

Also ging es heute in der Küche um die Herstellung einer Vitaminbombe. DAS hat gut getan, nicht nur bei der Herstellung! 🙂

Und somit gab es heute auch die Premiere einer meiner Sammelwut entspringender Essigspezialitäten. Der ‚Vinaigre de mûres boréales‘, im Englischen ‚Cloudberry Vinegar‘ genannt, heißt eigentlich Hjortronvinäger und kommt nicht aus einer luxuriösen Essig-Destillerie, sondern wurde ganz profan beim allseits bekannten schwedischen Möbelhaus gekauft. Prima Geschmack – etwas erdig, aber interessant und in Mischung mit dem Papaya Essig eine gelungene fruchtige Kombinantion. Der Papaya Essig ist jetzt alle … muß demnächst also der österreichische Marillen Essig an der Fruchtigkeit mitwirken.

Ich denke, damit kann man der Kälte die Stirn bieten. Dieser Vitamincocktail, kombiniert mit desinfizierenden Essigsubstanzen, zeigt den Viren jedenfalls mal die gelbe Karte.

Geschmacksmindernd wirkte sich lediglich der gleichzeitige Genuß der heutigen Bundestagsdebatte zum Konjunkturpaket II aus. Wenn die so weiter machen unter der Glaskuppel in Berlin, dann werden wir uns demnächst nur noch von 1 Euro-Cheesburgern der Fa. McDoof ernähren. Es werden uns kollektiv die Haare ausfallen, es sei denn wir wählen endlich mal richtig. Viele Grüsse nach Hessen! Ihr seid die Ersten, die etwas richten können!

Die Essigsorten haben übrigens beide die Farben gelb, das war die richtige Kombi zum blauen Tellerrand.

Good Luck!

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan Beiträge mit dem Schlagwort Salat auf Cucinanke.

%d Bloggern gefällt das: