Basilikumnudeln in Stiltonsahne mit Steinpilzgröstl

31/07/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Es regnet seit drei Tagen nonstop in Berlin und ich weigere mich einkaufen zu gehen. Jetzt sind die Reste und Vorräte gefragt, wenn man nicht den Pizza-Service rufen will.

Getrocknete Steinpilze – gut gewaschen – wurden in etwas kaltem Wasser eingeweicht.

Aus 2 Eiern, 2 Eigelb, 200g Mehl (405), etwas Salz und den Blättern von 2 Basilikumstengeln, stellte ich einen Nudelteig her, der dann eine Stunde ruhen durfte.

Ein Rest Stilton-Käse, von der letzten London-Reise, wurde mit süßer Sahne vermischt und mit der kleinsten Schachtel Hühnerfond, aus dem Gefrierschrank, zu einer Soße aufgeschlagen, die ich mit frisch geriebenen Semmelbröseln ganz leicht gebunden habe.

Feine Würfel aus gutem alpenländischen Speck, wurden mit gewürfelten Zwiebeln und Knoblauch, den weichen Steinpilzen und Semmelbrösel in Butter kross geröstet.

Zum Schluss ging alles ganz schnell. Den Nudelteig durch die Maschine drehen, einschlagen und in Streifen schneiden, in kochendem Salzwasser garen bis sie an die Oberfläche kommen, in der Stiltonsahne wenden und darüber das Steinpilzgröstl geben.

Loferer Wurstsalat

11/07/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

… mit Migrations-Vordergrund: Es muss (!) die ‚Pikantwurst‘ vom Metzger in Lofer sein, dünn geschnitten – wie man sie dort selbstverständlich schon seit Jahrzehnten erhält.

Migrante Zutaten: Käse ‚Alter Schwede‘ (50%) aus Wismar, Bio-Zwiebel aus Brandenburg, Salz-Dill-Gurke aus dem Spreewald, rote Habanero-Chilli aus Mexico, Petersilie vom Balkon in Berlin, Dijon-Senf, Hesperiden Essig, Meersalz, Ahornsirup, süße Sahne aus Niedersachsen, Sonnenblumenöl. Und dazu gibt es ‚Vorpommersches Landbrot‘

Eine gelungene Kombination, die Teller waren leer … 🙂

Endivien-Kartoffelstampf mit Schinken-Käsespätzle

22/02/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Single-Küche ist Restküche bei mir. Da war noch eine Scheibe gekochter Schinken, eine Handvoll Petersilienspätzle, Cheddarkäse und Endiviensalat. Und warum den Kartoffelsalat zu den Spätzle nicht in anderer Variante? Also stellte ich einen Endiviensalat mit einem Dressing aus Weissweinessig, Senf und den üblichen Zutaten, kochte ein paar Kartoffeln, stampfte diese leicht mit einem Stück Butter. Die Spätzle erhitzte ich zusammen mit dem gekochten Schinken in einer Mischung aus geriebenem Cheddar und Sahne und darüber kamen geschmälzte Zwiebeln.

Der Endivien-Kartoffelstampf sollte warm und die Spätzle heiß verzehrt werden – nicht so wie bei mir, da kam ausgerechnet in dem Moment, als ich alles auf dem Teller hatte der Getränkehändler …

 

Sauerkrautsuppe

12/01/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

 

Am Wochenende gab es, dank eines guten Stück Selchfleisches aus der österreichischen Heimat, ganz konventionell ein Sauerkraut-Essen. Da ich das Sauerkraut nie stark binde, höchstens eine rohe Kartoffel daran reibe und eine rohe Karotte, bleibt als Rest immer eine stattliche Menge Brühe übrig. Sie pur zu einer Suppe zu verarbeiten ist mir zu geschmacksintensiv.

Ich füllte mit selbstgekochter Rinderbrühe auf, würfelte die restlichen gekochten Kartoffeln hinein und würzte mit Rosenpaprika und scharfem Paprikapulver, etwas Kümmel, Salz, Pfeffer und süße Sahne. Alles aufkochen und mit dem Stabmixer püriert, ergibt sich eine cremige Suppe. In jeden Teller  noch einen Schuss süße Sahne locker verrühren und ein paar frische Chilliwürfel machen das Ganze köstlich.

Statt frischer Chillies kann man auch frischen Meerrettich hineinreiben, dann mit Schnittlauch bestreuen und schon ist man gegen Erkältungen gewappnet. 🙂

Fettuccine Alfredo

16/10/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

 

Nicht eingekauft und hungrig! Nudeln sind ja immer an Bord, ein Stück Parmigiano Reggiano, Butter, Knoblauch und ein bisschen Sahne waren auch noch da. Basilikum und rote Chilli sind noch auf der Terrasse. Als stand der Herstellung der Kultnudeln nichts entgegen. Nudeln al dente kochen, Käse darüber raspeln, eine ganz fein gewürfelte Knoblauchzehe dazu geben und dann mit einem guten Stück weicher Butter gut miteinander vermischen. Ich habe mir für dieses Procedere zwar keine 7 Minuten Zeit genommen, wie der legendäre Alfredo, aber den Teller vorher gut im Backofen vorgewärmt.

Vorsicht, das Ganze ist eine echte Kalorienbombe, aber vorzüglich und mehr als satt war ich auch 😉

Die kulinarische Historie dieses Gerichtes wird übrigens beim Kaffeeklatsch sehr nett beschrieben.

Omelette à la Rue Cler

07/02/2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Rue Cler“  – dürfte mittlerweile ein Begriff sein … ? 😉 Das Omelette im gleichnamigen ‚Petit Restaurant‘ sieht so aus:

omlette-rue-cler-01

 

und meine Recherchen haben ergeben, daß man einfach nur Ei oder Eier mit etwas Milch oder Sahne verquirlt, diese Mischung mit Salz, Pfeffer oder Kräutern würzt – das ganze in die Pfanne schmeißt und alles was man übrig hat, einfach drüber wirft. Sobald die Eimasse nicht mehr nur flüssig ist, klappt man die Seiten ein, wendet das Ganze und lässt es noch kurz nachgaren.

Im „Rue Cler“ verwendet man hierfür durchaus 4 bis 6 Eier pro Person – was dazu führt, daß man bis zum Abend nicht wirklich Hunger hat! Meine Miniatur-Ausgabe ist von einem Ei mit Schlagsahne und reicht bis zur nächsten Mahlzeit am Tag, die dann aber auch die Letzte war … 😉

Ich sende Mut auf die Insel: Kartoffel, Tomate und Ei können erquicklich und sogar ein Highlight sein! 🙂

omlette-rue-cler

So sah meine Restemischung aus!*

*Ich hatte noch einen Klacks singapurianischen Chilli dabei – familiäre Zuwendung aus Asien und garantiert homemade recipe! Thank you folks in Singapore once more again!  This completed my dish! 🙂

 

  

 

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