Rösti mit Wildlachs

11/02/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

 

 

Keine Zeit, keine Zeit! Vor lauter Suppenkocherei sind wir heute fast nicht zum Essen gekommen 😉 Da waren ja noch die übrigen Kartoffeln von gestern und ein Rest Schnittlauchquark. Also hab‘ ich es nochmals mit Rösit versucht, dieses Mal wollte ich aber kleine Rösti-Plätzchen versuchen. Die Kartoffeln waren wohl zu gar … 😦 Geschmeckt hat’s bestens, ich werde wohl weiterüben …

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Zür’cher Geschnetzeltes mit Rösti

06/02/2010 § 2 Kommentare

 

Nachdem die Rösti an Weihnachten nicht so recht gelungen waren, habe ich mich jetzt noch mal, kreuz und quer, im Internet kundig gemacht und geübt.

Die Kartoffeln werden also doch gekocht und nicht roh verwendet, so wie ich es irgendwo einmal hörte. Man kocht sie nur nicht ganz gar und am besten schon am Tag vorher. Wenn man sie dann noch im Kühlschrank aufbewahrt, lassen sie sich ganz hervorragend raffeln. Butter bzw. Butterschmalz oder beides in eine Pfanne geben und die geraffelten Kartoffeln, mit etwas Salz, dazu geben, fest andrücken und am Rand mit dem Bratenwender etwas abrunden. Dann lässt man das Ganze, bei nicht allzu hoher Hitze, langsam knusprig braten. Wenn sich die Ränder goldbraun färben, das Rösti wenden. Gelingt am besten mit einem Deckel, von dem man es dann verkehrt herum, wieder vorsichtig in die Pfanne gleiten lässt. Auch diese Seite langsam knusprig braten. Kurz vor Schluss kann man noch ein paar Butterflöckchen darüber verteilen.

In der Zwischenzeit das geschnetzelte Kalbfleisch in Mehl wenden, damit es knusprig wird, mit Weißwein und Kalbsfond oder Brühe ablöschen, salzen und pfeffern und mit Sahne verfeinern. Urstämmige Schweizer mischen das Kalbfleisch mit Nierchen.

Das nächste Mal kann Weihnachten also egal wo stattfinden, wir werden die Rösti wieder selbst fabrizieren, dann aber hoffentlich in der gelungenen Art und Weise. Leider ist es gar nicht so einfach, überall gutes Kalbfleisch zu bekommen. Selbst in Berlin muß man einige Wege gehen, um welches zu bekommen. Aber mit Kalbfleisch haben es die Norddeutschen nicht so, ließ ich mir sagen.

Zürch’er Geschnetzeltes mit Rösti

16/01/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Es gehört eigentlich nicht zu unseren vielfältigen traditionellen Weihnachtsessen, schon gar nicht am Heiligen Abend – das Zürch’er Geschnetzelte. Aber wenn ein erwachsenes Kind, welches schon lange nicht mehr in Europa war, die Mutter eingeflogen bekommt, dann gehören ausgesprochene Wünsche zur Bescherung 😉

Schon der Einkauf gestaltete sich interessant. Kalbfleisch und sonstige Zutaten zu bekommen ist auch im australischen Supermarkt kein Problem. Aber die guten Rösti aus dem Alupack? Die gab’s natürlich nicht. Eigentlich hätten wir die allseits dort beliebten Hash Browns aus dem Freezer nehmen können, aber schließlich war ja Weihnachten. Wir beschlossen die Rösti selbst herzustellen – hab‘ ich ehrlich gesagt noch nie gemacht.

All hands on Deck: Es wurden Kartoffeln gerieben und mit Salz entwässert. Fleisch geschnetzelt, Champignons in Scheiben geschnitten, Zwiebeln und Knoblauch fein gewürfelt.

Spannend wurde es, weil wir mit dem (wenigen) vorhandenen Equipment in unserem australischen Ferienhaus zurecht kommen mußten. Es gab nur eine einzige, dafür riesengroße Pfanne. Den Backofen konnten wir nicht benutzen, weil wir den dort üblichen Steckdosenschalter erst am Tag drauf entdeckten 😉 Also wurde erst das Geschnetzelte gemacht:

Fleisch in etwas Öl und Butter anbraten, mit Weißwein ablöschen, Champignons, Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben und eigentlich(!) mit Brühe auffüllen um das Ganze dann mit Rahm und Stärke zu binden. Brühe hatten wir nicht, also kam gleich der Rahm hinein und gebunden wurde auch nichts. Um die Pfanne erneut benutzen zu können, kam das Geschnetzelte in den Topf und wurde auf kleiner Flamme warm gehalten.

Jetzt kam die Kartoffelmasse mit Salz und Butter in die Pfanne und wurde gewendet und gewendet, weil die Pfanne nicht wirklich so beschichtet war, wie es ein knuspriges Rösti verlangt. Das Wenden war bei der Menge ein echter Kraftakt und so probten wir abwechselnd unsere Armmuskeln.

Statt Schweizer Salatvariationen gab es Roma mit Chilli und Karotten und insgesamt hat’s dann zwar nicht so wie zuhause, aber doch ganz gut geschmeckt.

Am nächsten Tag wollte sich Mr. C über die Reste hermachen, da hatten ihm Mutter und Freundin schon alles weggefuttert …  Mea culpa! Ich weiß was fällig ist beim nächsten Europabesuch von Mr. C … 😉 Aber dann hab‘ ich meine Pfannen und die guten Rösti im Alupack 🙂

 

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