Loferer Wurstsalat

11/07/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

… mit Migrations-Vordergrund: Es muss (!) die ‚Pikantwurst‘ vom Metzger in Lofer sein, dünn geschnitten – wie man sie dort selbstverständlich schon seit Jahrzehnten erhält.

Migrante Zutaten: Käse ‚Alter Schwede‘ (50%) aus Wismar, Bio-Zwiebel aus Brandenburg, Salz-Dill-Gurke aus dem Spreewald, rote Habanero-Chilli aus Mexico, Petersilie vom Balkon in Berlin, Dijon-Senf, Hesperiden Essig, Meersalz, Ahornsirup, süße Sahne aus Niedersachsen, Sonnenblumenöl. Und dazu gibt es ‚Vorpommersches Landbrot‘

Eine gelungene Kombination, die Teller waren leer … 🙂

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Berliner Wurstsalat

03/05/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Hier mal wieder eine eigene Kreation. Es grenzt schon fast an eine Sensation, wenn man in Berlin an einer guten Kalbslyoner vorbeikommt. Das kann ich natürlich nicht übersehen und auch nicht übergehen. Eine Senfgurke aus dem Spreewald kam zum Einsatz und ebenso der ‚Alte Schwede‘ aus der Ostseemolkerei in Wismar. Eigentlich ist es gar nicht so schwer aus regionalen Produkten einen Wurstsalat zu zaubern, es scheint aber nicht in das Berliner Rezepte-Repertoire zu passen. Mit einer schaumig geschlagenen Senf-Vinaigrette wird das Ganze zu einer Gaumenfreude. Der Senf stammt selbstverständlich auch aus dem Spreewald.

Kidsfood

12/10/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Einige Leser wissen schon, was mir ins Haus steht! 😉 Wenn ich die großen Töpfe hervor krame und bestimmte Gerichte vorbereite, dann fragt auch schon der Ehemann nach der Ankunftszeit  – dann freuen wir uns auf den Besuch eines unserer Kinder oder aber auf alle! 🙂

Spagbol (’schwäbisch erfundener‘ Name für Spaghetti Bolognese) ist der eine Hit und ‚Spätzle mit Soß‘ der andere. Beides herzustellen ist immer ein Riesengedöns 😉 Den Fond für die ‚Soß‘ habe ich schon letzte Woche hergestellt und eingefroren.

Aber das passte heute gut, da für mich Single-Küche angesagt war, hab‘ ich eine Handvoll Spätzle abgezweigt und mir selbst ein leckeres Kässpätzle-Essen kredenzt. 🙂

 

Pinzgauer Schottnocken

11/10/2009 § 4 Kommentare

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Aus dem Pinzgau habe ich ein Stück Schotten mitgebracht. Schotten nennt man auch Graukäse und wird ohne Zusatz von Lab hergestellt. Er galt lange als „Arme-Leute-Kas“ und fand seine Verwendung meistens in der Schottsuppe, die aus eingeweichtem Schwarzbrot, Schotten und Buttermilch hergestellt wurde. Gewürzt wurde sie mit Kümmel. Es gibt auch geräucherten Schotten, dieser hat eine harte Konsistenz und wird über Nocken in der Pfanne gerieben, das ergibt eine Art Kasnocken.

Meine Befragungen in der Verwandschaft führten zu nichts, bzw. immer wieder auf die Verwendung in der Schottsuppe. Also habe ich Kochbücher und Internet gewälzt, um dann doch meine eigene Variante herzustellen.

Ich hatte ca. 160g Schotten, diesen würfelte ich und stellte mit ca. 80g Mehl, 1 gekochten mehligen Kartoffel, 2 Eiern, Salz und einem Schuss Sahne einen Teig weicher Konsistenz her. Dann stach ich mit dem Löffel Nocken ab, die in der Pfanne langsam goldgelb ausgebraten wurden.

Dazu gab es gebratenen Blumenkohl mit einer hellen Parmesan-Sahne-Soße. Aus dieser Menge konnte ich insgesamt 11 Nocken herstellen, sodaß ich einen Teil noch einfrieren konnte. Eine interessante, leichte Beilagenvariante!

 

Pinzgauer Schottnocken

 

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Raclette – im Original

04/02/2009 § 9 Kommentare

Familiäre Zusammenkünfte führen unweigerlich zu traditionellen Mahlzeiten. Trotzdem wir die familiäre Vollversammlung nur zu 75% bedient haben, gab es mal wieder ein Original-Raclette-Essen, jedenfalls zu 90%. Der Raccard war vorhanden, genauso wie Cornichons und Silberzwiebeln nach Schweizer Machart, eingekauft bei Migros, wie es sich gehört! Nur der Fendant fehlte …

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Dafür waren der Walliser Holztopf für die Kartoffeln vorhanden, sowie unser inzwischen mehr als 27 Jahre alter Raclette-Ofen! 🙂 Obwohl wir im Besitz eines Original Raclette-Gerätes für ein Viertel-Rad Käse sind, benutzen wir das Pfännchen-Gerät mit Hingabe, was bei 75%ig familiärer Auslastung durchaus dem Energiefaktor Rechnung trägt. Firlefanz, wie Fleisch & Co auf dem Oberdeck kennen wir nicht, und wollen wir auch nicht kennen in Erinnerung an viele schöne Ski-Urlaube im Wallis! 🙂

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