Kartoffelsalat Nord-Süd-Variante

25/12/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Kartoffelsalat-Orgie mit Senf-Parade ist vorbei! 🙂 Für die Nordlichter gab’s die Variante mit Mayonnaise, Schmand, Sahne, roter Zwiebel, saurer Gurke und Kapern und für die Südlichter die schwäbische Variante, allerdings mit Endivensalat und für meine bayrische Seele einen anständigen Kraut-Speck-Salat.

Und im Moment stehen 4 Töpfe und zwei Pfannen auf dem Herd und der Backofen ist auch noch belegt … ??? Bin ich noch ganz bei Sinnen? 😉

Fröhliche Weihnachten!

Advertisements

Buttermakrele mit Kartoffelsalat

29/09/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Man fahre zur Ostsee, suche sich, in einem der vielen Räucheröfen, das passende Stück Buttermakrele heraus, bezahlt es und nimmt es mit nach Berlin. 🙂

Dazu gab es Kartoffelsalat mit Kapern, roter Zwiebel und Gewürzgurke an Schmand-Senf-Mayonaise und Spreekruste.

Yucca, Spätzle und Müll

22/06/2009 § Ein Kommentar

Yucca-1

Vor ca. 12 Jahren brachte mir eine Freundin einen Ableger vorbei … und jetzt blüht sie … die Yucca oder Palmlilie, wie man sie auch nennt. Mit Palme hat das wenig zu tun, denn diese Pflanze gehört zur Gattung der Agaven. Wunderbar blüht sie und das ohne je Dünger bekommen zu haben. Nur Zeit hat sie gebraucht …

… aber wer hat heute schon Zeit? Während der Yucca-Blüte beschäftigt mich weiterhin der materielle „Rückbau“ eines 28ig-jährigen Familienlebens und die Entsorgung erfordert nicht nur täglich hunderte von Entscheidungen, sondern tägliche Frustrationstoleranz was die Müll-Trennung betrifft.

Es würde mich mal interessieren, wie Herr Trittin, der als Erfinder des Dosenpfand’s und somit der bürokratisierten Entsorgungswirtschaft gilt, solche Probleme in seinem Privatleben organisiert? Der Verantwortung einer Familie hat er sich im bürgerlichen Sinne, die ihn Politiker werden lies, nie gestellt. Als Student hat er uns Mitstudenten mit Flugblättern zugemüllt, sodaß die Dozenten kein Papier mehr für Skript und Reader hatten. Mit seinen Theorien untermauert er felsenfest von sich selbst überzeugt, seine Spitzenkandidatur, prahlt per Understatement mit ‚Leben in Pankow‘ und futtert sich am Prenzelberg lobbyistisch satt – verhungert sieht er nicht aus.

Die Realität für Bürger sieht so aus: Restmüll, Gelber Sack, Altpapier, Biotonne, Grünmüll, Chemikalien, Autoreifen …. etc. – und all‘ das sortiert der ‚brave‘ Bürger nach Feierabend in einzelne Säcke, Kästen oder Tonnen!  Warum werden hier eigentlich keine Arbeitsplätze geschaffen? Wieviel Last soll der Bürger, der ohnehin schon hohe Gebühren für die Abfallwirtschaft bezahlt, noch tragen? Wer wundert sich noch über Kühlschränke im Wald? Keine Angst, ich habe alles sorgfältig angemeldet … war so ziemlich ein ganzer Bürotag!  Entsorgung ist unbeliebt, dabei werden immer wieder Menschen umziehen, nicht zuletzt deshalb, weil sie dorthin müssen wo die Brötchen wachsen … damit sie auch ordentlich fiskalisch abgezockt werden können. Wovon sonst können Politiker sich ernähren?

6, 99 Euro kostet ein Restmüllsack mit 70 Litern, und dabei verschwinden darin ganz viele Erinnerungen, die man sich in Aufbewahrung nicht leisten kann, weil Wohnraum immer kostbarer wird. Wer ein Leben lang berufsjugendlich sein will und bis ins hohe Alter in Studentenbuden wohnt, sich vor der Verantwortung einer Familie scheut, kann lustig Theorien entwickeln, die vielleicht im Ansatz Nachhaltigkeit versprechen, aber leider in der Ausführung voll von Flüchtigkeitsfehlern stecken. Herr Trittin, Sie und Ihre Partei bekommen von mir ein glattes ‚Ungenügend‘ attestiert!

Aber wir Bürger sind halt doch nicht so bescheuert, wie Politiker oftmals vermuten bzw. sich erhoffen, wir erfinden den Tausch- und Naturalienhandel neu und fallen auf plumpe Theorien nicht herein. 🙂

Mit guten Freunden haben wir am Wochenende geräumt und anschließend ein handfestes Spätzle-Essen* genossen – selbstgeschabt – versteht sich … 😉

Kässpätzle01

… in der guten alten Pinzgauer Eisenpfanne mit ’schlumpsigem‘, schwäbischen Kartoffelsalat – ein leckeres, handfestes Essen, bei dem ziemlich wenig Mehrwertsteuer zu bezahlen war … 😉

Also wenn man sich schon sozialwissenschaftlich auf die große Bühne wagt, @ Herr Trittin, dann bitte richtig und nicht nur ‚halbgar‘ – denn sonst schmeckt selbst der Kartoffelsalat nicht mehr …

*das war übrigens das letzte ‚große‘ Spätzle-Essen in der schwäbischen Landeshauptstadt – das nächste, demnächst in Berlin – selbstgeschabt? Selbstverständlich!  … 😉 🙂

Münchner Wollwurs(ch)t

13/02/2009 § Ein Kommentar

 

munchner-wollwurst-mit-endive

Wenn man älter wird, wird man durchaus mal drollig und erfüllt sich Kinderwünsche. So ist es mir in diesem Jahr ergangen. Die Wollwurst unterscheidet sich von der Weißwurst darin, daß sie keine Pelle hat und das Brät mit der Spritztüte in Wurstform gebracht wird. Außerdem enthält sie nur Kalbs- und Schweinefleisch, keine Schwarten und keine Petersilie.

Münchner Wollwurst mit Endivien-Kartoffel-Salat sieht auf den ersten Blick aus wie ein stinknormales Imbiss-Essen, ist aber gar nicht so einfach, weil das Timing eine große Rolle spielt. Der Endivien-Kartoffel-Salat sollte lauwarm sein und die Wollwurst langsam goldbraun ausgebraten. In letzter Minute kam noch der ultimative Tipp aus Oberbayern: Wollwürste abbrühen und in Mehl wenden! Nur dann gibt es eine gute Kruste!

Für den Endivien-Kartoffelsalat stellt man einen Kartoffelsalat her, der dem schwäbischen sehr ähnelt. Kartoffeln blättrig schneiden, kleingewürfelte Zwiebel darüber, in Fleischbrühe ziehen lassen, erst dann eine Marinade aus Salz, hellem Essig (ich hatte hier den guten Hesperiden-Essig aus Österreich), Senf (ich hatte Dijon-Senf) Pfeffer und Pflanzenöl, je nach Gusto. Erst ganz zum Schluss mengt man den in feine Streifen geschnittenen Endivien-Salat und gehobelte Gurkenscheiben unter.

Die Wollwürste ganz langsam braten bis sie goldbraun und aufgegangen(geschwollen) sind und der Salat lauwarm ist. Dazu passt Münchner Weißwurst-Senf, aber auch Kren oder scharfer Senf – je nach Gusto

Das war mein Kinderteller! Und die Familie war (eigentlich) auch ganz zufrieden, nur daß sie noch nach mehr Wurst gefragt haben  – Hallloooo…. ? 😉

   

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan Beiträge mit dem Schlagwort Kartoffelsalat auf Cucinanke.

%d Bloggern gefällt das: