Loferer Wurstsalat

11/07/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

… mit Migrations-Vordergrund: Es muss (!) die ‚Pikantwurst‘ vom Metzger in Lofer sein, dünn geschnitten – wie man sie dort selbstverständlich schon seit Jahrzehnten erhält.

Migrante Zutaten: Käse ‚Alter Schwede‘ (50%) aus Wismar, Bio-Zwiebel aus Brandenburg, Salz-Dill-Gurke aus dem Spreewald, rote Habanero-Chilli aus Mexico, Petersilie vom Balkon in Berlin, Dijon-Senf, Hesperiden Essig, Meersalz, Ahornsirup, süße Sahne aus Niedersachsen, Sonnenblumenöl. Und dazu gibt es ‚Vorpommersches Landbrot‘

Eine gelungene Kombination, die Teller waren leer … 🙂

Birnen-Käse-Röllchen

02/05/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

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Das ‚Gute-Laune-Kochbuch‘ von Chakall hat’s mir angetan, obwohl ich in letzter Zeit nicht wirklich Lust zum Kochen hatte. Beim spontanen Einkauf fielen mir im Obstregal die Birnen auf, die ‚Forelle‘ heißen und ich war überzeugt, sie in einem dieser gutgelaunten Rezepte gelesen zu haben. Das stellte sich dann noch als Fehler heraus, denn Chakall nimmt für seine Birnen-Käse-Röllchen die Sorte ‚Williams Christ‘. Ob Williams oder Forelle, egal der Brie war eingekauft, die Filoblätter beim türkischen Händler um die Ecke auch. Natürlich auch die falschen gekauft, aber diese lassen sich ebenso gut rollen.

Irgendwie ist das Ganze ja das Gegenteil einer Frühlingsrolle, aber da das Wetter in Berlin heute entsprechend ist, wurde es nun endlich mal ausprobiert. Die Birnen waren inzwischen schön reif, der Brie auch.

1 Esslöffel Honig mit ca. 50g Butter langsam unter rühren, schmelzen und etwas einköcheln lassen, bis alles leicht karamelisiert ist. Eine fein gewürfelte Zwiebel darin goldbraun braten, die fein gewürfelten Birnen und die gerösteten Pinienkerne dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und mindestens eine halbe Stunde erkalten lassen. Dann den gewürfelten Brie dazugeben. Den Ofen auf 170° vorheizen, meiner ist etwas lahm der braucht 200°. Die Teigblätter mit Butter einpinseln, etwas Füllung auf die Blätter geben, die Ränder einschlagen, zusammenrollen und in eine gefettete, feuerfeste Form geben. Goldbraun knusprig backen.

Die Dinger schmecken auch kalt ganz gut! Mir war vor lauter Williams, Forelle, Teigblätter und gute Laune nämlich die Zeit weggelaufen und ich musste weg – so konnte ich nur zwei im heißen Zustand verzehren. Als ich wiederkam, erlag ich meinem Resthunger. Eignen sich also bestens als Fingerfood. 🙂

Endivien-Kartoffelstampf mit Schinken-Käsespätzle

22/02/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Single-Küche ist Restküche bei mir. Da war noch eine Scheibe gekochter Schinken, eine Handvoll Petersilienspätzle, Cheddarkäse und Endiviensalat. Und warum den Kartoffelsalat zu den Spätzle nicht in anderer Variante? Also stellte ich einen Endiviensalat mit einem Dressing aus Weissweinessig, Senf und den üblichen Zutaten, kochte ein paar Kartoffeln, stampfte diese leicht mit einem Stück Butter. Die Spätzle erhitzte ich zusammen mit dem gekochten Schinken in einer Mischung aus geriebenem Cheddar und Sahne und darüber kamen geschmälzte Zwiebeln.

Der Endivien-Kartoffelstampf sollte warm und die Spätzle heiß verzehrt werden – nicht so wie bei mir, da kam ausgerechnet in dem Moment, als ich alles auf dem Teller hatte der Getränkehändler …

 

Fettuccine Alfredo

16/10/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

 

Nicht eingekauft und hungrig! Nudeln sind ja immer an Bord, ein Stück Parmigiano Reggiano, Butter, Knoblauch und ein bisschen Sahne waren auch noch da. Basilikum und rote Chilli sind noch auf der Terrasse. Als stand der Herstellung der Kultnudeln nichts entgegen. Nudeln al dente kochen, Käse darüber raspeln, eine ganz fein gewürfelte Knoblauchzehe dazu geben und dann mit einem guten Stück weicher Butter gut miteinander vermischen. Ich habe mir für dieses Procedere zwar keine 7 Minuten Zeit genommen, wie der legendäre Alfredo, aber den Teller vorher gut im Backofen vorgewärmt.

Vorsicht, das Ganze ist eine echte Kalorienbombe, aber vorzüglich und mehr als satt war ich auch 😉

Die kulinarische Historie dieses Gerichtes wird übrigens beim Kaffeeklatsch sehr nett beschrieben.

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