Habanero Salsa

18/01/2011 § 7 Kommentare


 

Seitdem ich in Mexico fast täglich Panuchos mit Haberno Salsa zum Frühstück genoss, liebe ich die fruchtige Schärfe von Habanero-Chillies. Man muss nur sehr vorsichtig sein und darf diese Salsa nur in ‚homöopathischen‘ Dosierungen genießen. Immerhin handelt es sich mit um die schärfsten Chillies unter allen Sorten. Es ist mir nun gelungen, auch in Berlin frische Habanero zu bekommen. 🙂

Um eine akzeptable, d.h. verträgliche Salsa herzustellen, nimmt man 1/2 Habanero, entkernt und ganz feingewürfelt und ‚ertränkt‘ sie zusammen mit einer kleinen weißen Zwiebel, auch ganz feingewürfelt in ausreichend Limetten-Zitronen-Saft, sodaß jegliche Frucht von Flüssigkeit bedeckt ist. Diese Mischung lässt sich gut 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren und ist eine glänzende Ergänzung für Salatsoßen, aber passt auch gut zu anderen Speisen. Die fruchtige Schärfe ist eine sehr gute Alternative zum frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer.

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§ 7 Antworten auf Habanero Salsa

  • chinomso sagt:

    Ich mag die auch sehr. Kaufe sie immer im Afro Shop (die wissen dort was gut ist). Ich koche daraus eine Chillisoße, die mein Mann zu ziemlich jedem Gericht ißt. Außer zu Kuchen und Torte.

  • cucinanke sagt:

    Das liest sich interessant! Gibt’s das Rezept irgendwo auf Deinem Blog?

  • chinomso sagt:

    Nein, das wäre den meisten Mitteleuropäern zu „hot“. Ich kann es dir mal aufschreiben. Heute Abend vielleicht. (Knoten ins Taschentuch) Ist simpel und schnell gemacht.

  • chinomso sagt:

    10-15 Stck. dieser kleinen Schoten (am besten die roten und im Afro Shop gekauft) mit Stumpf und Stil in einen kleinen Topf geben.

    5 EL Olivenöl dazu geben

    5 EL Wasser

    1 große oder 2 kleine Zwiebeln

    2 Knoblauchzehen

    1/2 TL Salz

    1/2 TL Zucker

    Das Ganze solange kochen, bis das Wasser verkocht ist. Dann die Stile entfernen. Die Masse im Mixer oder mit dem Pürierstab zu einer sehr feinen Paste zerkleinern. Heiß in kleine Schraubgläser einfüllen. Fertig.

    Diese Paste als Würze für Soßen und Suppen zunächst in sehr geringer Dosierung verwenden. Man sollte nicht meinen, wie scharf sie ist. Wem es zu wenig hot ist, der kann nachwürzen.

  • cucinanke sagt:

    Vielen Dank für das Rezept! Ich werde es selbstverständlich demnächst ausprobieren! 🙂

  • chinomso sagt:

    Bin gespannt, ob es dir gefällt. Ich stelle die Soße inzwischen in größeren Mengen her, denn ich habe ne kleine Fangemeinde, die sich drum reißt. Alles Leute, die selber nicht so gerne experimentieren und nur nach Kochbuch kochen.

    Anders als du und ich (glaub ich jedenfalls).

  • cucinanke sagt:

    Durch das Kochen ergibt sich wahrscheinlich auch eine höhere Haltbarkeit? Sonst wäre das mit den Zwiebeln ja so eine Sache. Ich gehöre auch schon einer Chilli-Fangemeinde an, hier handelt es sich um ein speziell asiatisches Rezept aus Singapur. Mexikanische Varianten sind schon im Test und nun kommt also noch die afrikanische Variante hinzu 😉 Witzig ist, daß z.B. die Mexikaner unseren piepnormalen schwarzen Pfeffer als scharf empfinden … man kommt aus dem Staunen manchmal nicht heraus …

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