Bratkartoffeln

Amrum Nov2009

Meine ersten ‘Induktions-Bratkartoffeln! :-)

Unter Aufsicht einer lieben Freundin habe ich heute, mitten in der Nordsee meine ersten Bratkartoffeln auf einem Induktionsherd fabriziert!* Whow ist das spannend! Bei der vorangegangenen Übung: ‘Frühstücksei’, dampfte und zischte es ganz ordentlich und innerhalb von Sekunden war die Küche ein Dampflokal ;-)

Es geht mir gut, mit Amrumer Sauerfleisch und Bratkartoffeln und dem Rosinenbrötchen zum Frühstücksei, welches ich soviele Jahre in Süddeutschland vermissen mußte. :-)

*Na gut, beim Schwenken und Schütteln der Bratkartoffeln bin ich noch nicht wirklich fit, aber das übe ich dann lieber zuhause in der heimischen Küche und auch nur dann, wenn ich alleine bin ;-)

Matjestatar

Ich würde immer nur ans Essen denken, sagen Freunde, Bekannte und Familienangehörige – nun ja, so unrecht haben sie vielleicht nicht! ;-) Aber so schlimm kann es ja nicht sein, wenn meine Frau Mama mir einen Flugzeugpijama in Größe S mitbringen will. Mal schaun, ob ich da hineinpasse? Natürlich habe ich mir aus Ribbeck einen geadelten Birnenessig mitgebracht, steht in Konsequenz zu meiner Essig-Sammlung, die langsam die Küchenschränke sprengt.

Und da ich gestern mal wieder in dem genialen Supermarkt war, neben dem Autohaus welches meinem Mini-Maybach die Winterstiefel verpasste,  konnte ich die superleckeren Matjesfilets  dort einfach nicht liegen lassen. Und so gab es heute zum Abschied und zur Einstimmung auf die raue Nordsee Matjestatar.

Matjestatar

Matjes, Spreewälder Knoblauchgurke, Zwiebeln und ein hartgekochtes Ei fein würfeln, mit Dill, Kapern, Salz und Pfeffer würzen und mit Birnenessig und einer Mischung aus Raps- und Leinöl binden. Ein bißchen im Kühlschrank ziehen lassen und wenn das Ehegespenst spät nachhause kommt auf Butterbrote packen und genießen! :-)

Ich hatte noch ein paar gekochte Kartoffeln übrig, die aufgrund meiner Abwesenheit auch noch verwertet werden mußten. Also habe ich sie zu Bratkartoffeln verarbeitet und mit etwas Matjestatar dazugegeben. Geschmacklich war das ein Gedicht und irgendwann gibt’s mal Rösti mit Matjestatar, das steht fest.

Matjestatar-2

Liptauer

Wenn Frau cucinanke allein verreist, muß sie sich normalerweise um nix kümmern. Herr cucinanke ist nicht anspruchsvoll und überlebt immer. ;-) Nun habe ich aber irgendwie mal was ‘falsch’ gemacht?! Vor meiner Wien-Reise gab’s frei nach Betriebskantine Bezirksamt Berlin-Mitte, Quark mit Zwiebeln und Lübbenauer Leinöl

Leinölquark

Ich mag das, viele graust’s ;-) Ich hatte einen Rest Quark übrig und bastelte daraus ‘meine’ Liptauer-Variante. Und während ich in Wien Milchrahmstrudel und Backhendl genossen habe, schwelgte Herr cucinanke im Liptauer, der aus Leinöl, Quark mit Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Butter, Senf und Kräutern, Rosenpaprika, Kümmel, einem kleingewürfelten Sardellenfilet (mag Herr cucinanke überhaupt nicht), kleingewürfelter Gewürzgurke aus dem Spreewald (mag Herr cucinanke nicht so gerne, er liebt die sauren Gurken) und Schafsfrischkäse (mag Herr cucinanke ganz und gar nicht) bestand.

Frau cucinanke’s Koffer sind mal wieder gepackt und morgen geht’s ab zu den Nordfriesen. Eigentlich war meine Frage lapidar, als ich Herrn cucinanke nach seinen Wünschen fragte vor dem gestrigen Einkauf. Aber siehe da, Herr cucinanke wird anspruchsvoll, er wünschte sich einfach nur einen Liptauer??? Jetzt stand ich aber mal kurz auf dem Schlauch, weil ich nicht mehr so genau wußte, was ich da alles verarbeitet hatte … ;-)

Aus Mangel an Schafsfrischkäse, gab’s heute Ziegenfrischkäse (den mag Herr cucinanke auch nicht), das Sardellenfilet kam hinein, dafür eine echte Spreewälder saure Gurke, Rosenpaprika, Kümmel, Quark (40%), Zwiebel, Dijonsenf,  Salz und Pfeffer.

Liptauer

Da bin ich ja mal gespannt, wie das ‘Urteil’ ausfällt. Wenn von Euch keiner petzt, werden es lukullische Tage …

PS: Übrigens fand der mitgebrachte, berühmte Liptauer aus Wien überhaupt keine Beachtung – nicht der Rede wert! Wenn das kein Kompliment ist … ich fühle mich gebauchpinselt ;-)

Wirsing again

Wirsingrouladen

Alltag! Meine Wirsing-Aktion von neulich verstopft fast ein ganzes Fach im Gefrierschrank. Heute waren also die Rouladen dran – die ganz normalen. Fond und Rouladen wurden langsam aufgetaut und die Soße gebunden und mit etwas Sahne, Petersilie, Tomatenmark und Espelette verfeinert. Salzkartoffeln pur mit Lorbeerblatt gekocht. Fertig!

schnell und lecker :-)

 

Quiche Lorraine

Quiche Lorraine

Herbstzeit ist Quichezeit – jedenfalls bei mir. Das duftet so schön, wärmt und sättigt nach Radlfahren in der Herbstkälte.

Aus 175 g Mehl, Salz und 90 g weicher Butter habe ich einen Teig geknetet, diesen ca. eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen und ca. 10 Minuten vorgebacken.

Für die Füllung würfelte ich einen Rest Porchetta, 2 Scheiben Rôti de Veau und gekochten Schinken vom Schwein. Die Schinkenwürfel wurden mit fein geschnittenem Lauch, gewürfelter Schalotte in etwas Butter kurz angebraten mit ca. 100g geraffeltem Comté vermischt und auf den vorgebackenen Teigboden gegeben.  125 g Schlagsahne, 1/8Liter Milch, 1 Ei und ein Eigelb mit dem Schneebesen verquirlen, mit Salz, Espelette und Muskatblüten würzen und geschnittenen Schnittlauch und gehackte Petersilie dazugeben. (Grüß’ Gott lieber Schachtelsatz) Über die Schinken-Käsefüllung gießen und ca. 40 Minuten im Backofen bei 200° backen.

Quiche Lorraine-2

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